Gute Ernährung sieht nicht für alle gleich aus.
„Ich esse gesund und ausgewogen.“
Diesen Satz höre ich sehr häufig. Doch was bedeutet das eigentlich?
Für viele klingt ausgewogene Ernährung nach einer festen Formel.
Ein wenig Eiweiß.
Ein wenig Fett.
Ein wenig Kohlenhydrate.
Viel Gemüse.
Möglichst wenig Zucker.
Doch unser Organismus funktioniert nicht nach Rezepten. Er funktioniert nach Bedarf.
Und dieser Bedarf verändert sich ständig.
Ein Maßanzug passt nur einer Person
Stell Dir einen Schneider vor.
Er fertigt einen Maßanzug an.
Er misst sorgfältig.
Berücksichtigt Körpergröße, Schulterbreite und Armlänge.
Am Ende entsteht ein Anzug, der perfekt sitzt.
Nicht, weil es den perfekten Anzug gibt.
Sondern weil er genau auf diesen Menschen abgestimmt wurde.
Mit Ernährung ist es ganz ähnlich. Nicht jede Ernährungsweise passt zu jedem Organismus
Unser Bedarf verändert sich
Ein Jugendlicher im Wachstum.
Eine Frau in den Wechseljahren.
Ein Handwerker.
Eine Büroangestellte.
Ein Mensch nach einer Operation.
Eine Seniorin.
Alle benötigen Nahrung. Aber niemand benötigt exakt dieselbe Versorgung.
Denn viele Faktoren beeinflussen, was unser Organismus gerade braucht.
Nicht nur Bewegung oder Alter.
Auch Schlaf, Stress, hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Medikamente oder die Verdauung verändern unseren Bedarf.
Deshalb gibt es keine Ernährung, die für alle Menschen gleichermaßen richtig ist.

Wie ein Maßanzug passt auch Ernährung dann am besten, wenn sie zum Menschen passt – nicht umgekehrt.
Gute Ernährung unterstützt den Organismus
Unser Organismus muss sich Tag für Tag gegen viele äußere Einflüsse behaupten.
Infekte.
Stress.
Umweltbelastungen.
Geistige und körperliche Anforderungen.
Damit ihm das gelingt, braucht er eine möglichst gute Versorgung.
Nicht möglichst viel.
Nicht möglichst wenig.
Sondern das, was er in seiner aktuellen Situation benötigt.
Ernährung darf einfach sein
Gute Ernährung muss nicht kompliziert sein.
Im Gegenteil.
Sie sollte alltagstauglich sein.
Ein möglichst bunter Teller.
Vielfalt statt Einseitigkeit.
Frische Lebensmittel.
Regional und saisonal, wann immer es möglich ist.
Portionsgrößen, die zum eigenen Körper passen – zum Beispiel orientiert am Handvoll-Prinzip.
Nicht Perfektion bringt uns weiter.
Sondern Regelmäßigkeit.
Und was ist mit dem Gewicht?
Häufig verbinden Menschen Ernährung in erster Linie mit Abnehmen.
Ich nicht.
Mein Ziel ist es nicht, Menschen leichter zu machen.
Mein Ziel ist es, ihren Organismus möglichst gut zu versorgen.
Denn wenn ein Organismus bedarfsgerecht versorgt wird, ausreichend Bewegung erhält und seine Regulationssysteme gut funktionieren, reguliert sich das Körpergewicht häufig deutlich leichter als unter Mangel, Dauerstress oder ständigen Ernährungsregeln.
Ein persönliches Wohlfühlgewicht ist oft eine Folge einer guten Versorgung.
Mein Gesundheitsgedanke
Ich glaube nicht an eine Ernährungsform von der Stange. Ernährung so ist individuell wie unser Körper.
Er zeigt uns jeden Tag, was er leisten muss.
Und genau daran sollte sich Ernährung orientieren.
Nicht an Trends.
Sondern am einzelnen Menschen.
Ulli Schabesberger® – Gesundheitsstrategin | Entwicklerin der Schabesberger Gesundheitsstrategie.
Der erste Schritt ist, gehört und verstanden zu werden.
Gemeinsam betrachten wir Deine individuelle Situation und schaffen Orientierung für die nächsten sinnvollen Schritte.
