Schabesberger Gesundheitsstrategie

B·01 | Bewegung ist mehr als Muskeltraining

Warum unser Organismus Bewegung zum Leben braucht

Wenn wir an Bewegung denken, denken viele zuerst an Sport.

An Muskeltraining.

An Fitness.

An Ausdauer.

Oder daran, möglichst viele Kalorien zu verbrennen.

Doch unser Organismus bewegt sich aus einem ganz anderen Grund.

Er braucht Bewegung, um zu funktionieren.

Nicht nur unsere Muskeln profitieren davon.

Auch Gelenke, Faszien, Knochen, Stoffwechsel, Gleichgewicht und unser Nervensystem sind darauf angewiesen.

Bewegung ist deshalb weit mehr als körperliche Aktivität.

Sie ist eine Voraussetzung für Gesundheit.

Unser Organismus lebt von Veränderung

Stelle Dir einen Bach vor. Solange das Wasser fließt, bleibt es klar.

Es transportiert Nährstoffe. Versorgt Pflanzen und Tiere.

Bleibt Wasser dagegen über längere Zeit stehen, verändert sich das gesamte System.

Mit unserem Organismus verhält es sich ähnlich.

Bewegung hält viele Prozesse in Gang.

Sie unterstützt die Versorgung von Gewebe.

Fördert die Beweglichkeit von Gelenken.

Regt Stoffwechsel und Durchblutung an.

Und liefert unserem Nervensystem ständig neue Informationen.

Bewegung beginnt im Gehirn

Wir meinen, Bewegung entstehe in den Muskeln. Aber tatsächlich beginnt sie viel früher.

Jede Bewegung entsteht zunächst im Nervensystem.

Dort werden Informationen verarbeitet.

Muskeln angesteuert.

Gleichgewicht geregelt.

Und Bewegungsabläufe koordiniert.

Unser Organismus lernt dabei ständig.

Jede Bewegung hinterlässt Spuren.

Jede Wiederholung stärkt bestimmte Muster.

Deshalb beeinflusst Bewegung nicht nur unseren Körper.

Sie verändert auch die Art und Weise, wie unser Organismus sich organisiert.

Nicht jede Bewegung ist automatisch gesund

Wer Schmerzen hat, bewegt sich häufig anders.

Unbewusst.

Der Organismus versucht zu schützen.

Das ist zunächst sinnvoll.

Bleiben diese Schonhaltungen jedoch über längere Zeit bestehen, entstehen neue Belastungen.

Nicht, weil Bewegung schadet.

Sondern weil sich ungünstige Bewegungsmuster einschleichen.

Deshalb geht es in der Schabesberger Gesundheitsstrategie nicht einfach darum, wieder sinnvoll zu bewegen.

Minimalistische Aquarellillustration eines großen Felsens in einem flachen Bach. Das Wasser teilt sich ruhig um den Stein und fließt auf beiden Seiten weiter. Warme Naturfarben, viel Weißraum und reduzierte Gestaltung als Metapher für Anpassungsfähigkeit und gesunde Bewegung.

Gesunde Bewegung bedeutet neue Wege zu finden und den Fluss aufrechtzuerhalten.

Verstehen. Regulieren. Stabilisieren.

Das ist auch die Grundlage unseres Bewegungskonzepts.

Bevor Kraft aufgebaut wird, braucht der Organismus Sicherheit.

Bevor Belastbarkeit entsteht, müssen Bewegungsmuster wieder harmonisch zusammenarbeiten.

Und erst wenn diese neuen Muster regelmäßig genutzt werden, werden sie Teil des Alltags.

Gesunde Bewegung beginnt deshalb nicht mit Höchstleistung.

Sondern mit einem Körper, der wieder lernt, sich natürlich zu bewegen.

Mein Gesundheitsgedanke

Wenn ich Bewegung betrachte, denke ich nicht zuerst an Training.

Ich denke an Funktion.

Unser Organismus ist darauf ausgelegt, sich zu bewegen um gesund zu bleiben.

Deshalb beginnt nachhaltige Veränderung für mich nicht mit einem Trainingsplan.

Sondern mit dem Verständnis.

Der erste Schritt ist, gehört und verstanden zu werden.

Gemeinsam betrachten wir Deine individuelle Situation und schaffen Orientierung für die nächsten sinnvollen Schritte.

Verstehen beginnt mit einem Gespräch.
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