Gute Ernährung muss nicht kompliziert sein
Wer sich heute mit Ernährung beschäftigt, begegnet unzähligen Empfehlungen.
Mehr Eiweiß.
Weniger Kohlenhydrate.
Kein Zucker.
Nur Bio.
Intervallfasten.
Superfoods.
Detox.
Kaum ein Thema wird so intensiv diskutiert wie Essen.
Und doch stellen sich viele Menschen am Ende dieselbe Frage:
„Was darf ich denn jetzt eigentlich noch essen?“
Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu wenig wissen.
Vielleicht haben wir einfach den Blick für das Wesentliche verloren.
Unser Organismus folgt keinen Ernährungstrends
Unser Organismus kennt keine Mode.
Er weiß nichts von Low Carb oder Clean Eating.
Er interessiert sich nicht für Schlagzeilen.
Er fragt jeden Tag nur:
„Bekomme ich alles, was ich brauche, um meine Aufgaben zu erfüllen?„
Genau darum geht es.
Nicht um Perfektion.
Sondern um Versorgung.
Gute Ernährung erkennt man oft an ihrer Einfachheit
Wenn wir einen Blick auf traditionelle Ernährungsweisen werfen, fällt etwas auf.
Über Generationen hinweg wurde meist das gegessen, was die Natur vor Ort gerade zur Verfügung stellte.
Regional.
Saisonal.
Vielfältig.
Frisch zubereitet.
Mit möglichst wenig Verarbeitung.
Unser Organismus ist über Jahrtausende mit genau diesen Lebensmitteln groß geworden.
Deshalb verträgt er sie oft besonders gut.
Weil sie ursprünglich sind.
Vielfalt schlägt Perfektion
Ich glaube nicht an den perfekten Speiseplan.
Ich glaube an Vielfalt.
Ein bunter Teller liefert meist mehr unterschiedliche Nährstoffe als eine einseitige Ernährung.
Gemüse in verschiedenen Farben.
Frisches Obst.
Hochwertige Eiweißquellen.
Gesunde Fette.
Kräuter.
Nüsse.
Samen.
Je abwechslungsreicher unsere Auswahl, desto größer ist die Chance, dass unser Organismus die Bausteine erhält, die er gerade benötigt.
Die richtige Menge gehört dazu
Versorgung bedeutet nicht, möglichst viel zu essen.
Unser Organismus braucht ausreichend Energie und Bau- und Betriebsstoffe um seine täglichen Aufgaben zu erfüllen.
Deshalb orientiere ich mich im Alltag gern an einfachen Prinzipien.
Zum Beispiel am Handvoll-Prinzip.
Es hilft, Portionsgrößen besser einzuschätzen, ohne Kalorien zählen zu müssen.
Einfach.
Praktisch.
Alltagstauglich.
Mit bedarfsgerechter Versorgung reguliert sich häufig auch das Körpergewicht deutlich leichter.
Das Gewicht ist dabei nicht das Ziel.
Sondern oft eine Folge.
Ernährung ist Prävention
Eine gute Ernährung kann Krankheiten nicht vollständig verhindern.
Aber sie schafft Voraussetzungen.
Sie liefert Bau- und Betriebsstoffe.
Sie unterstützt Regeneration.
Sie hilft dem Organismus, mit Belastungen besser umzugehen.
Sie kann stille Entzündungsprozesse günstig beeinflussen.
Und sie stärkt den Körper dabei, seine natürlichen Regulationsmechanismen aufrechtzuerhalten.
Vielleicht steckt genau darin die Weisheit hinter einem alten Sprichwort:
„An apple a day keeps the doctor away.“
Nicht weil ein einzelner Apfel Wunder bewirkt.
Sondern weil tägliche, gute Gewohnheiten langfristig einen Unterschied machen können.

Ein gesunder Baum braucht keine komplizierten Regeln. Er braucht gute Bedingungen. Mit unserem Organismus ist es ähnlich.
Mein Gesundheitsgedanke
Ich wünsche mir, dass Ernährung wieder einfacher werden darf.
Nicht jede Mahlzeit muss perfekt sein.
Nicht jeder Trend muss ausprobiert werden.
Wenn wir unseren Organismus regelmäßig mit echten Lebensmitteln versorgen, schenken wir ihm oft genau das, was er am meisten braucht:
eine verlässliche Grundlage, auf der Gesundheit entstehen kann.
Ulli Schabesberger® – Gesundheitsstrategin | Entwicklerin der Schabesberger Gesundheitsstrategie.
Der erste Schritt ist, gehört und verstanden zu werden.
Gemeinsam betrachten wir Deine individuelle Situation und schaffen Orientierung für die nächsten sinnvollen Schritte.
