Bewegung, Beweglichkeit & Stabilität

B·05 | Gesunde Bewegung entsteht im Alltag

Wenn wir an Bewegung denken, entstehen meist ähnliche Bilder.

Fitnessstudio.

Joggen.

Radfahren.

Krafttraining.

Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass unser Organismus Bewegung nicht nur während einer Trainingseinheit braucht.

Er braucht sie jeden Tag.

Nicht möglichst intensiv.

Sondern möglichst regelmäßig.

Unser Organismus liebt Regelmäßigkeit mehr als Höchstleistung

Bewegung gehört zu unserem Alltag

Über Jahrtausende war Bewegung selbstverständlich.

Wir gingen zu Fuß.

Trugen Lasten.

Arbeiteten im Freien.

Veränderten ständig unsere Körperhaltung.

Heute verbringen viele Menschen einen großen Teil des Tages sitzend.

Nicht, weil sie sich bewusst gegen Bewegung entscheiden.

Sondern weil unser Alltag sich verändert hat.

Unser Organismus jedoch arbeitet noch immer nach denselben biologischen Prinzipien wie damals.

Er braucht regelmäßige Bewegungsreize, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten.

Minimalistische Aquarellillustration mit mehreren Alltagsszenen: Eine Person geht zu Fuß mit Einkaufskorb, fährt Fahrrad, steigt Stufen hinauf und spaziert mit einem Hund. Warme Naturfarben, viel Weißraum und reduzierte Gestaltung als Metapher dafür, dass regelmäßige Alltagsbewegung den Organismus nachhaltiger unterstützt als einzelne sportliche Höchstleistungen.

Gesundheit wächst aus den vielen kleinen Bewegungen, die unseren Alltag selbstverständlich begleiten.

Viele kleine Impulse sind oft wertvoller als ein großer

Eine Stunde Training kann sehr sinnvoll sein.

Sie ersetzt jedoch nicht einen bewegungsarmen Alltag.

Wer morgens trainiert und anschließend zehn Stunden nahezu unbeweglich verbringt, gibt seinem Organismus nur einen kurzen Bewegungsimpuls.

Regelmäßiges Aufstehen.

Kurze Wege zu Fuß.

Treppen statt Aufzug.

Haltungswechsel.

Kurze Bewegungspausen.

All diese kleinen Bewegungen halten den Organismus in seinem natürlichen Rhythmus.

Genau dafür ist er ausgelegt.

Bewegung darf selbstverständlich werden

Nachhaltige Gesundheit entsteht selten durch außergewöhnliche Leistungen.

Sie entsteht durch Gewohnheiten.

Deshalb geht es in der Schabesberger Gesundheitsstrategie nicht darum, möglichst perfekt zu trainieren.

Sondern Bewegung wieder selbstverständlich in den Alltag zu integrieren.

Nicht als zusätzliche Aufgabe.

Vielmehr als natürlichen Teil des Lebens.

Denn genau das entspricht der Art, wie unser Organismus seit jeher funktioniert.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Gesunde Bewegung muss nicht spektakulär sein.

Ein Spaziergang in der Mittagspause.

Ein kurzer Weg mit dem Fahrrad.

Ein paar Minuten Dehnen nach langem Sitzen.

Das Spielen mit den Kindern oder Enkeln.

Die Gartenarbeit.

Jede dieser Bewegungen unterstützt den Organismus.

Mein Gesundheitsgedanke

Für mich entscheidet sich Gesundheit nicht in der einen Stunde Sport.

Sport kann ein wichtiger Baustein sein.

Der eigentliche Unterschied entsteht jedoch in den übrigen 23 Stunden des Tages.

Denn genau dort passt sich unser Organismus an das an, was wir Tag für Tag tun.

Der erste Schritt ist, gehört und verstanden zu werden.

Gemeinsam betrachten wir Deine individuelle Situation und schaffen Orientierung für die nächsten sinnvollen Schritte.

Verstehen beginnt mit einem Gespräch.
Diese Beiträge könnten Dich ebenfalls interessieren

Weitere Beiträge