Ich hatte Angst, meinen Traumberuf zu verlieren

Ich war Mitte 20 und mitten im dritten Lehrjahr zur Landschaftsgärtnerin – ein Beruf, den ich von Herzen liebte. Draußen arbeiten, mit Pflanzen, Erde und der Natur – genau das war mein Ding.

Dann begann plötzlich mein Körper zu reagieren. Immer heftiger entwickelte ich Allergiesymptome auf die Substrate, mit denen ich täglich arbeitete: Erde, Pflanzstoffe und verschiedene Zusatzmaterialien. Mit jedem Arbeitstag wurde es schlimmer.

Die Angst, meinen Traumberuf nicht mehr ausüben zu können, hat mich innerlich völlig fertiggemacht. Ich wusste einfach nicht mehr weiter.

Zum Glück fand ich damals den Weg zu Ulli. Gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach der eigentlichen Ursache – und was dabei sichtbar wurde, hätte ich niemals erwartet.

Es ging zurück in meine Kindheit. Zu einem scheinbar kleinen Moment, der für mein System damals jedoch viel größer gewesen war, als irgendjemand ahnen konnte: die „Schnullerfee“.

Als ich vier Jahre alt war, hatte meine Mutter eines Abends beschlossen, dass der Schnuller nun wegkommt. „Die Schnullerfee war da“, hieß es.

Nach außen war ich wohl ganz brav. Ich weinte nicht, stellte keine Fragen und ging einfach ins Bett. Doch innerlich fühlte sich dieser plötzliche Verlust ganz anders an. Etwas in mir hatte damals gelernt, still zu funktionieren, obwohl es sich nicht gesehen und übergangen fühlte.

Mein Körper hatte dieses Erlebnis offenbar nie vergessen.

Gemeinsam mit Ulli durfte sich dieses alte, unbewusste Trauma lösen – und mit ihm verschwand auch meine Allergie. Einfach so.

Heute, über 15 Jahre später, bin ich immer noch beschwerdefrei. Ich kann meinen Beruf ausüben, ohne Angst, ohne Symptome und ohne Einschränkungen.

Wenn ich heute zurückblicke, bin ich einfach nur dankbar. Dafür, dass mein Körper damals ernst genommen wurde. Dafür, dass wir nicht nur Symptome behandelt, sondern die eigentliche Ursache gefunden haben. Und dafür, dass ich meinen Traumberuf behalten durfte.

Von Herzen danke, liebe Ulli.

Katrin, 38 Jahre