Und nicht nur ein Schmerzproblem
Wenn Schmerzen auftreten, richtet sich unsere Aufmerksamkeit fast automatisch auf die Stelle, an der sie spürbar werden.
Der Rücken schmerzt.
Das Knie zieht.
Die Schulter fühlt sich steif an.
Deshalb entsteht schnell der Eindruck:
Dort liegt auch die Ursache.
Doch unser Organismus arbeitet selten so einfach.
Beschwerden zeigen, dass etwas nicht stimmt.
Sie erklären jedoch meist nicht, wodurch sie entstanden sind.
Schmerz ist oft der letzte Schritt
Wie bei einer Reihe von Dominosteinen.
Der letzte Stein fällt nicht von allein.
Er fällt, weil zuvor viele andere Steine in Bewegung geraten sind.
Mit Schmerzen kann es ähnlich sein.
Sie entstehen als Folge vieler kleiner Anpassungen.
Einseitige Belastungen.
Veränderte Bewegungsmuster.
Schonhaltungen.
Nachlassende Beweglichkeit.
Überlastete Strukturen.
Der Schmerz ist dann oft der Moment, in dem der Organismus deutlich macht:
So wie bisher funktioniert es nicht mehr.
Beschwerden zeigen, dass etwas nicht stimmt.
Sie zeigen jedoch nur selten, wodurch es entstanden ist.

Verändert sich ein Teil des Systems, beeinflusst das häufig das gesamte Gleichgewicht.
Der Organismus passt sich an
Unser Organismus versucht erstaunlich lange, Belastungen auszugleichen.
Wenn ein Gelenk weniger beweglich wird, übernehmen andere Bereiche zusätzliche Aufgaben.
Wenn Muskeln nicht mehr harmonisch zusammenarbeiten, entstehen neue Bewegungsstrategien.
Das funktioniert häufig über Monate oder sogar Jahre.
Erst wenn diese Kompensationen an ihre Grenzen kommen, entstehen Beschwerden.
Der Schmerz ist deshalb oft nicht der Beginn des Problems.
Sondern das Ergebnis eines längeren Anpassungsprozesses.
Warum Schmerz nicht immer dort entsteht, wo die Ursache liegt
Ein verspannter Nacken kann mit einer eingeschränkten Brustwirbelsäule zusammenhängen.
Knieschmerzen können durch Veränderungen im Fuß oder in der Hüfte beeinflusst werden.
Beschwerden im unteren Rücken entstehen nicht selten durch ungünstige Bewegungsmuster im gesamten Bewegungsapparat.
Deshalb betrachten wir Schmerzen nie isoliert.
Wir fragen:
Welche Bewegungsstrategie hat sich entwickelt?
Und:
Warum musste der Organismus überhaupt auf diese Weise reagieren?
Nicht nur Schmerz behandeln
Natürlich darf Schmerz gelindert werden.
Doch wenn ausschließlich der Schmerz behandelt wird, bleiben die Ursachen häufig bestehen.
Deshalb verfolgt die Schabesberger Gesundheitsstrategie einen anderen Ansatz.
Wir möchten verstehen,
welche Bewegungsmuster entstanden sind,
welche Strukturen überlastet werden
und wie der Organismus wieder lernen kann, sich möglichst natürlich zu bewegen.
Nicht der Schmerz steht dabei im Mittelpunkt.
Sondern die Funktion.
Mein Gesundheitsgedanke
Schmerz ist Ausdruck dafür, dass der Organismus auf etwas aufmerksam machen möchte.
Deshalb frage ich nicht:
„Wie bekomme ich den Schmerz weg?“
Sondern:
„Warum zeigt der Organismus ihn überhaupt?“
Genau dort beginnt für mich nachhaltige Veränderung.
Ulli Schabesberger – Gesundheitsstrategin | Entwicklerin der Schabesberger Gesundheitsstrategie.
Der erste Schritt ist, gehört und verstanden zu werden.
Gemeinsam betrachten wir Deine individuelle Situation und schaffen Orientierung für die nächsten sinnvollen Schritte.
